Pflegeversicherung

Pflegebedürftigkeit und Pflegeversicherung

Es sind aktuell rund 2,4 Millionen Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen. Bis zum Jahr 2030 rechnen Experten mit 3,4 Millionen Pflegebedürftigen. Dies sind 50% mehr als heute.


Was ist mit den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung? Reicht das nicht aus?

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Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen und ist keine Frage des Alters

An einem Frühlingsabend bricht Günter M. beim Joggen auf der Straße zusammen. Herzstillstand. Passanten reanimieren den 58-Jährigen. Die Ärzte im Krankenhaus stellen einen Herzinfarkt fest, bei dem der Sauerstoffmangel eine schwere Gehirnschädigung bewirkte. Seit dem ist Günter M. ein Pflegefall. (Quelle: Volkswohlbund Versicherungen – Daten geändert).

Dieses Beispiel zeigt, dass Pflegebedürftigkeit Menschen in jeder Altersgruppe treffen kann, nicht nur alte Menschen. Wir können von heute auf morgen zum Pflegefall werden und auf fremde Hilfe angewiesen sein. Hier mindert die richtig gewählte und Ihren Bedürfnissen angepasste private Pflegevorsorge einen Großteil der finanziellen Sorgen.

Einem Pflegebedürftigen mit der höchsten Pflegestufe III stehen derzeit aus der sozialen Pflegeversicherung vom Staat Euro 1550,- zu. Hierzu ein Rechenbeispiel für die Kosten bei vollstationärer Pflege in der Pflegestufe III*:

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung liegen bei Euro 617,12; Pflegekosten bei 2248,69, Intensivkosten** bei Euro 350,-, womit sich Heimkosten von Euro 3215,81 ergeben. Hiervon subtrahiert man die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung von Euro 1550,- und erhält eine monatliche Versorgungslücke von Euro 1665,81. In den Pflegestufen I und II ist es nicht viel besser.

Diese Versorgungslücke muss durch eigene Ersparnisse oder durch den Verkauf einer eigenen Immobilie gedeckt werden. Reicht dies nicht aus, müssen die nächsten Familienangehörigen einspringen, die per Gesetz (§1601 BGB) dazu verpflichtet sind, für die pflegebedürftigen Angehörigen finanziell aufzukommen.

Wird Sozialhilfe beantragt, führt das Sozialamt eine Unterhaltsprüfung durch, bei welcher der Antragsteller und die Angehörigen 1. Grades die finanziellen Verhältnisse offen legen müssen. Um das eigene Vermögen und das der Angehörigen zu schützen, ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll und nötig.

Sprechen Sie uns unverbindlich an, wir zeigen Ihnen auf einer breiten Basis die für Sie in Frage kommenden Möglichkeiten auf. Wir helfen Ihnen nicht nur bei der Auswahl einer geeigneten Lösung sondern ebenfalls dabei, Fehler zu vermeiden.

*Quellen: Statistisches Bundesamt, eigene Recherche; Alle Angaben ohne Gewähr! **Intensivkosten sind von Pflegeheim zu Pflegeheim unterschiedlich und bewegen sich in einer Bandbreite zwischen Euro 200,- und weit über Euro 600,- (Quelle Volkswohlbund Versicherungen)

Trotz sorgfältiger Recherche keine Gewähr – Diese Ausführungen stellen keine Handlungsempfehlungen dar – (Autor: André Pabst)